aktualisiert am: 26.01.2019
     

       Neu: 3-D Druck auf online-miniclub.de

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In loser Reihenfolge werden hier Kurzberichte und Fotos von neuen Modellen hochgeladen. Am besten immer bis zum Ende scrollen, um die neuesten 3-D Drucke zu sehen. Bislang vorhanden:

- erste Versuche - Radlader Handmuster - Kettenbagger Handmuster - Kabine für Bagger - Trecker - Serienmodell CAT Kettenbagger - Meilensteine für die Eisenbahnfreunde Bad Schwartau - Handmuster Atlas Radbagger - erster Atlas AB1200 Radbagger für Epoche 3 - Schwerlasttransport mit Radlader CAT 950M - Heu- oder Strohwagen mit filigranem Gitteraufbau - SCHLÜTER TVL2000 - Prototyp MB TRAC - WELGER Ballenpresse - Viehtransportanhänger mit Laderampe - Miststreuer und Rundballentransport - neuer Treckerentwurf Deutz - Elektrischer Triebwagen Baureihe ET91 "gläserner Zug" - LIEBHERR mobiler Baukran HM22 - KUBOTA Minibagger - Überarbeitete Mini(Midi)Bagger - Überarbeitetes Drehgestell Baukran - Straßenwalze Kaelble - Drehleiter DL30 - Tanklöschfahrzeug TLF16 - erste Prototypen VW Bulli T1 - LKW mit Pritsche Opel Blitz


Hallo liebe Freunde der kleinsten elektrischen Eisenbahn

Als neue Technik hat mich vor einigen Jahren schon der 3-D-Druck sehr fasziniert. Ich habe mir Zeitschriften gekauft, Reportagen angesehen, Kleinanzeigen auf ebay geschaltet und Hilfestellung gesucht. Es gab einige interessante Ansätze und ich bekam sogar ein Testexemplar eines ganz einfachen Treckers zugesandt. Dies war mit dem Pulverschichtverfahren gedruckt worden, was aber zu dieser Zeit im Ergebnis nicht zufriedenstellend war. Mit einer CAD Freeware habe ich auch Modelle entwickelt, aber ich ließ erst mal die Finger davon, da der Umgang mit dem Programm.... na sagen wir mal.... etwas umständlich war.


Ende 2017 war es aber soweit. Nach langem Hinundher habe ich mir einen Drucker gekauft. Es ist ein DREMEL 3D40 - Drucker geworden, da mich diese Maschine von den Testergebnissen überzeugt hat, obwohl es sicher bessere, aber auch teurere Drucker gibt. Der DREMEL ist ein Komplettsystem zum sofortigen Starten, er verarbeitet nur PLA und passende Software wird mitgeliefert. Für mich genau das Richtige.

Die ersten Testdrucke verliefen außerordentlich zufriedenstellend. Da ich ja nun keine besonders großen Teile für meinen Modellbau brauche und meist von Dienstleistern dies als schwer oder sogar unmöglich beschrieben wurde, bin ich von dem Ergebnis meines Druckers begeistert.

Die Konstruktion mit dem W10 integrierten Einfachprogramm 3-D Builder geht mir leicht von der Hand und die mitgelieferte Slicer Software ist auch einfach zu bedienen.

Meine ersten Drucke waren Kranausleger für LKW . Ich habe noch einige in Handarbeit zusammengeklebt und dann versucht, einen Ausdruck zu machen. Es war überzeugend. Auch die ersten Chassis, zum Beispiel mein Hanomag R45, gelangen nach ca. 7 Testversuchen und Anpassungen, so dass ich dieses Modell, das im Prinzip auch nur aus geometrischen Formen zusammengesetzt ist, auch mit dem 3D Drucker drucken konnte.

Was bleibt, sind natürlich die kleinen Verfeinerungen, das Bemalen und , dass die Drucke noch etwas "geschliffen" werden müssen, also Handarbeit ist immer noch dabei.


Hier die ersten Fotos von Modellen, die mit dem Dremel 3D40 gedruckt wurden.

1. LKW Pritsche und Kranausleger (gedruckt)

2. LKW Kranausleger in action (herkömmlich gebaut)

3. filigrane Fahrgestelle und Wasserwagen

4. Hanomag R45 bemalt

5. Hanomag R45 bemalt

6. R45 Rohlinge

7. Diverse 3-D Teile ( im Vergleich mein Hanomag Trecker)

8. 3D Teile

9. Der 3D40 Drucker in Action

10. Entwurf mit der 3-D Builder Software

11. frisch gedruckte Teile für meinen Radlader

12. filigrane Schaufel und Ausleger

 

 

Technik

Ich will hier keinen Exkurs in 3-D Druck machen, sondern nur kurz und verständlich erläutern, wie ein dreidimensionales Modell "gedruckt" werden kann.


Nehmen wir an, das Modell hat die Form eines Brotes mit Sonnenblumenkernen. Wir mischen die Zutaten, kneten es und formen den Laib, streuen die Kerne drauf und backen es. Dann schneiden wir es in Scheiben und beschmieren jede Scheibe anschließend mit Butter und Marmelade. Dann legen wir jede einzelne Scheibe wieder zusammen und das Brot hat wieder die Form eines ganzen Brotes.


Prinzipiell funktioniert der 3-D Druck genauso. Mit einem 3-D Programm formen wir das Modell aus den Einzelteilen. Dies sind geometrische Formen wie Pyramiden, Quader,Kugeln, Scheiben, Rechtecke, etc. Mit einem weiteren Programm, dem sog. "Slicer", wird nun das Modell in Scheiben geschnitten. Damit nicht wie beim Backen eines Brotes Löcher entstehen, "repariert" das Programm das komplette Modell und füllt diese Löcher. Man kann sich dann noch alle Scheiben bzw. die Schichten anschauen und überprüfen,ob alle Löcher dicht sind und man kann die Dicke der einzelnen Scheiben noch festlegen.


Jetzt kommt der Ofen zum Einsatz. In unserem Fall der 3-D-Drucker. Die Scheiben werden Schicht für Schicht zusammengeklebt und als Ergebnis haben wir ....... das Brot. Natürlich muss man sich das so vorstellen, dass die Scheiben in erhitzter und flüssiger Form erst mal durch eine Düse gedrückt werden und so Scheibe für Scheibe übereinandergeklebt werden. Jede Schicht härtet direkt aus und klebt mit der nächsten zusammen, bis das ganze Brot.... Ähemm, das Modell fertig ist.


 

Erste Testdrucke

Hier ein paar Fotos mit dem neuen / alten Radlader und einem Entwurf eines Kettenbaggers.

Das Chassis verfügt über eine Knicklenkung und eine bewegliche Kinematik. Die filigranen Arme des Auslegers und die Schaufel wurden sehr gut gedruckt. Es ist schon erstaunlich, dass sogar die Bohrungen für die Knicklenkung und die Schaufelarme mit nur knapp 0,8 mm Durchmesser nur minimal nachgearbeitet werden müssen.

Als Achslager fungiert ein Polystyrol Rundprofil, welches kurz mit einem Lötkölben fixiert wird.

Auch ist es bei diesem Druck gelungen, die vorderen Kotflügel gleich mit anzumodellieren. Auch das Lüftungsgitter am Heck und die angedeuteten Rückleuchten kommen gut zur Geltung.

Das Führerhaus besteht hier noch aus einem Lego-Fertigteil. Allerdings muss ich etwas anpassen,da es sonst zu hoch wirkt.Die anderen Fertigteile sind die Räder, die in das Chassis geclickt und zusätzlich geklebt werden.

Zwischenzeitlich gelang es, eine komplette Fahrerkabine zu gestalten, die sogar - leicht verändert - entweder beim Radlader oder bei verschiedenen Baggermodellen Verwendung finden kann. Leider dann aber ohne "Verglasung", aber so kann man wenigstens einen Preiserling als Kranführer einsetzen unddie Optik ist auch wesentlich besser.

Was dann noch fehlt , ist der Auspuff . Das wird aber ein Polystrolprofil, da es nicht sauber gedruckt werden kann.

Wie gesagt, etwas Feinarbeit ist natürlich vonnöten und lackiert wirkt das Modell, wie man nun auf den aktuellen Fotos unten sieht, noch einmal völlig anders


Die ersten Testreihen für den Schaufelbagger sind soweit erfolgreich. Der Bagger ist ebenfalls beweglich. Im 4. Versuch gelang es mir, den Ausleger mit 4 (!) Lagern beweglich zu gestalten. Auch die Motoreinheit ist drehbar. Die Fahrerkabine wurde angepasst .

Ich habe im 5. Versuch einen CAT Kettenbagger als Vorbild genommen und die Maße in 1:220 umgesetzt. Herausgekommen ist ein wunderschöner Kettenbagger, der auf der Baustelle einen sehr guten Eindruck hinterlässt.

Hier die ersten Fotos: ...auch schön die Zusammenarbeit mit dem Radlader...

Die nächsten Ideen sind schon in Arbeit, aber es geht echt viel Zeit drauf. Viel Spass beim Anschauen und wer mehr wissen will, nutzt einfach das Kontaktformular.


Da mir die Optik mit den Lego-Dachsteinen überhaupt nicht gefallen hat und die Dinger sowieso mit dem Dremel halbiert und beschnitten werden mussten - Tschüß Fingerkuppe... - habe ich einfach mal versucht, die Fahrerkabine gleich mit anzumodellieren. Nach einigen Versuchen mit den Schichtdicken gelang es schließlich.

Zuerst wollte ich dann im Tiefziehverfahren eine Verglasung machen, aber ganz ehrlich.. etwas aufwändig und so siehts ja auch gut aus.

Hier die Testdrucke der Kabine für zB Radlader und Bagger und des neuen Treckerchassis mit filigraner Kabine - So kann man auf dem anmodellierten Sitzplatz sogar einen Preiserling plazieren.

   


Nachdem ich kürzlich noch eine Spezialanfertigung eines Ladekrans für Jan Tappenbeck von den Eisenbahnfreunden Bad Schwartau angefertigt habe ( Foto weiter oben) fragte mich Jan kurz vor der Ausstellung im Januar, ob ich nicht für sein Diorama einen "Meilenstein" drucken kann. Ich sagte zu und das Ergebnis sieht man auf den Fotos. Gut zu erkennen sind zwar die einzelnen Schichten ( o,1 mm), aber insgesamt gelang es, das Modell fast maßstäblich zu drucken. Bei der Umsetzung muss man echt Kompromisse machen - die "großen" Meilensteine von ca.9 mm Höhe gehen noch einigermassen zu drucken. Bei den "kleinen" mit nur knappen 4,5 mm war es schon an der Grenze der Darstellbarkeit. Das passt dann als Pylone in einem HO Diorama vielleicht.....

       


Etwas schwieriger war die Gestaltung eines kleinen Radbaggers. Hierfür habe ich die Chassisvorlagen des CAT Baggers verwendet und es in Höhe und Breite angepasst. Auch der Ausleger musste gekürzt werden. Das Modell ist nun sehr filigran geworden und die Beweglichkeit ist auch gegeben. Das Fahrgestell hat Achsaufnahmen für die Räder, die nur knappe 0,75 mm im Durchmesser sind.

1 - CAD Modell am PC

2 - ausgedrucktes (zusammengesetztes)Modell

3 - erster Farbauftrag

   

Hier das Foto vom fertigen Modell ( ohne Figur ) in der Szene. Es ist noch etwas kleiner geworden als der Kettenbagger, jedoch ist die Motoreinheit mit Kabine drehbar und der Ausleger mit dem Tieflöffel beweglich. Auch das Planierschild lässt sich verstellen. Ich habe diesmal ein dunkles Rot gewählt. Dieses Modell stellt mit dem heckseitigen Schriftzug einen Atlas Radbagger dar.


Ein ganz spezielles Modell ist dieser Entwurf, auf den mich ein Kollege gebracht hat. Es handelt sich um die maßstäbliche Umsetzung eines Radbaggers aus den 50er/60er Jahren, der hervorragend in Epoche 3 eingesetzt werden kann.

Der Atlas AB1200, auch als Maikäfer wegen seiner rundlichen Form bekannt, war eine Universalmaschine und man findet viele Informationen im Netz. So habe ich mir etliche Fotos angeschaut und fand das Modell auch sehr schön. Es war also einen Versuch wert, einen Entwurf zu gestalten und auszudrucken. Bereits im ersten Anlauf gelang dieses wunderschöne Modell.

Wie auch bei meinen anderen Baggermodellen ist der Oberwagen voll drehbar und der Ausleger 4-fach beweglich. Ich habe dieses Mal einen Grabenlöffel verwendet. An der Ausrüstung einer passenden Kettengarnitur arbeite ich noch.

Das Modell ist noch einen Tick kleiner als der Atlas Radbagger und nunmehr mit einer Gesamtlänge von knapp 30 mm und einer Höhe von 13 mm super filigran geworden.

Die typische Form des Oberwagens mit dem gerundeten Kabinendach und dem kleinen Heckfenster kommt gut zur Geltung.

hier die Fotos vom allerersten Probedruck.

         

Hier das fertig bemalte Modell im Einsatz

 


Für Dietmär Stäbler vom Stammtisch Untereschbach habe ich mich an die Gestaltung eines Schwerlasttransports gemacht.

Herausgekommen ist ein 3-achsiger Tieflader, der an eine Kibri Zugmaschine passt. So kann z.B. der große Radlader CAT950M per Straßentransport zur Baustelle verbracht werden. Auch die Kettenbagger machen sich gut auf dem Tieflader.

Das Modell ist "serienreif" und kann auch bei Bedarf angepasst werden, z.B. mit noch mehr Achsen. Ich habe zeitgleich mit der Entwicklung des Modells auf Youtube ein paar Videos gedreht, die die Entstehung des Modells zeigen.


Nach etlichen Versuchen mit den Schichtstärken ist es mir gelungen, einen Gitteraufbau für die Gestaltung eines Heuwagens zu entwerfen.

Dieses Modell lag mir schon lange am Herzen, aber es war immer etwas schwierig, den Aufbau aus Polystrolprofilen zu verkleben. Dieser Entwurf ist gelungen, denke ich , und der Aufbau lässt sich vielfach einsetzen. Die ersten Modelle sind zusammengebaut und coloriert.

1 - digitales Modell im 3-D-Builder

2 - ausgedrucktes Modell (4-teilig) mit Fahrgestell

3 - fertig verklebt und coloriert

   

Hier das Modell in einer Szene am Kartoffelfeld. Auch schön als Doppeltraktion einsetzbar.

Ich arbeite noch an einem passenden Teil , um dem Anhänger mit einer Ladung mehr Authentizität zu verleihen.

Der Trecker ( in "Someca" Typ Colorierung) ist ebenfalls im 3-D-Druck entstanden.


Ein komplett neuer Treckerentwurf ist entstanden, als auf Youtube der User "Bahn Flo" schrieb und Interesse an einem SCHLÜTER Traktor kommentierte.

Ich brauchte dann etwas Zeit und habe nach Sichtung hunderter Bilder eine Schnittzeichnung entdeckt und diese als Maßstab für den Entwurf zur Hand genommen.

Es war eine Herausforderung,denn der SCHLÜTER TVL 2000 ist ein Großtrecker, der ja irgendwie zu meinen vorhandenen Zurüstteilen passen musste und trotzdem maßstäblich werden sollte. So ist der Druck außerordentlich gut gelungen und die Abweichung beträgt lediglich unter 0,8 mm. Immerhin ist das Original fast 6 Meter lang und über 3 Meter hoch, der Wahnsinn......

Hier nun die allerersten Fotos vom Prototypen.

1 - digitaler Entwurf

2 - im Vergleich zu einem "normalen" Trecker, frisch ausgedruckt

3 - Handmuster fertig verklebt und coloriert

   

Bild 1 : noch nicht ganz fertig, es fehlen noch ein paar Kleinigkeiten wie die Zierlinien und das Modell muss noch versiegelt werden, damit es nicht so matt rüberkommt.( Der Anhänger hat jetzt auch eine passende Strohladung )

Bild 2: Ganz gut sieht man die Proportion zu dem Feldarbeiter hinter dem Traktor.

Die Schnauze ist mit den angedeuteten Lüftungsgittern ebenfalls gut zu erkennen.


Es geht weiter mit neuen Entwürfen. Der Schlüter Großtraktor hat mir zu neuer Inspiration verholfen, so dass ich mich an die Gestaltung eines etwas kleineren Modells gemacht habe.

Diesmal sollte es ein etwas anderer Aufbau sein und so entschied ich mich für einen MB Trac.

Als Vorlage diente zunächst das Modell "MB Trac 1000", der in den Jahren 1982 - 1992 gebaut wurde. Das relativ kleine Vorbild mit einer Länge von 4,48 m, wäre im Z-Maßstab knappe 20 mm lang, was bei der Planung wegen der Kabine etwas schwierig war.

Unter Beibehaltung der Proportionen ergab sich eine längere Version von ca. 21 mm, die im Druck gut zu realisieren ist.

Allerdings gelang es leider nicht, die Kabine offen zu drucken, sondern als geschlossenes Bauteil. Die Fensterflächen sind vertieft und gesilbert, was meiner Meinung nach auch nicht schlecht aussieht.

Das Modell bietet auch die Möglichkeit, wie beim Vorbild, jede Menge Anbaugeräte anzubringen ( Die ich aber erst noch entwerfen muss )

Das Foto zeigt das erste Handmuster in hellgrüner Farbgebung.


Ach ja, die Welt steht nicht still. Ich habe in den letzten Wochen noch ein paar Testmodelle entwickelt, um meine Trecker mit passenden Anhängern und sonstigem Zubehör zu vervollständigen.

Vor den Ernteanhängern sollte auch eine passende Ballenpresse "zwischengeschaltet" werden. Also wieder mal Tausende Fotos im Netz anschauen, ob sich nicht was findet.

Es war gar nicht so einfach, aber mir gefiel eine Welger AP 42 Ballenpresse ganz gut. Es ist ein relativ kleines, feines Modell geworden, wie die folgenden Fotos zeigen. Ein passendes Decal habe ich bei dem Prototypen gleich angebracht und die Aufnahmerolle ( oder wie heißt das Ding ? ) ist aus einer alten Kuli-Feder entstanden.

Ich finde, die Presse passt prima hinter einen "Fendt" Trecker.

Was noch fehlt, ist eine filigraner Auswurf am Heck. Das ließ sich nicht im 3-D-Druck realisieren, Schade.


Zeitgleich zu der Ballenpresse habe ich den Gitteraufbau des Ernteanhängers etwas modifiziert, da ich irgendwie so ein Bild von einem Viehtransporter vor meinem inneren Auge hatte ;-)

Das Fahrgestell wurde leicht vergößert, schließlich sollen ja mindestens 4 Kühe oder 8 Schafe transportiert werden. Man könnte das Teil jetzt oben offen lassen, aber ich wollte lieber ein "Hardcase" drauf haben. Also habe ich mal versucht, ein 5° abgeschrägtes Planendach zu entwerfen, welches den Spriegel auch imitiert.

Naja, die Flächen habe ich nicht so hin bekommen, aber so siehts auch nicht schlecht aus. Damit die Tiere auch auf den Hänger kommen, musste ein kleiner Laufsteg her, das war dann aber ziemlich einfach ...

Der erste Prototyp ist ganz stimmig geworden nach der Colorierung. Bei der digitalen Konstruktion sind dann aber wohl doch ein paar Strebenteile abhanden gekommen, so dass ich da noch mal nachgerbeitet habe. Mal sehen, ob das dann auch passt.

Hier sollen die paar Schafe zum Schlachthof transportiert werden.


Zwischenzeitlich sind die ersten Prototypen neuer Entwürfe von Anhängern entstanden, So habe ich den Gitteraufbau nochmals angepasst und einen Miststreuer Fahrgestell entworfen.

Die Mimik am Heckauswurf ist relativ gut im Ausdruck gelungen mit dem angedeuteten Hächselwerk.


Durch das ZFI Forum,wo ich einen interessanten Thread über die Anpassung eines Deutz Treckers gefunden habe, wurde ich zu einem neuen Treckerentwurf inspiriert.

Als Vorlage habe ich einen Deutz D25 genommen und die Originalmaße digital umgesetzt. Das Modell ist sehr klein geworden und ein Testausdruck ist nur mäßig gelungen. Die Details am Motorblock sind etwas zu fein und ich habe auch Schwierigkeiten, passende Räder zu finden.

Da ich nun nicht den Anspruch erhebe, ein bestimmtes Modell 1:1 umsetzen zu können und mehr oder weniger stilisierte Modelle gestalte, habe ich anhand der Vorlage das Modell um ca.20 % vergrößert.

Herausgekommen ist ein schöner Entwurf, der die typischen Merkmale eines Treckers aus dieser Ära erkennen lässt. Im direkten Vergleich sieht man links mein Standard Modell, rechts der erste Entwurf mit gerade mal 15 mm Fahrzeuglänge und in der Mitte das angepasste Modell.

Als Highlight habe ich dann noch ein geätztes Lenkrad eingesetzt, was dieses kleine Modell zu einem echten Schmuckstück macht. Die Fummelarbeit allerdings war eine kleine Herausforderung, die sich aber gelohnt hat..


Eine ganz andere Baustelle habe ich mal besucht, als im ZFI Forum die Neuauflage eines Kleinserienmodells, des elektrischen Triebwagen BR ET91, bekannt als "der gläserne Zug", angekündigt wurde.

Nun, ich habe mich ehrlich gesagt noch nicht mit dem Bau von Lokomotiven, Triebwagen oder sonstigem Rollmaterial beschäftigt, es sei denn, hier und da mal ein paar Fahrzeuge aus meinem Fuhrpark ... sagen wir mal "zu überarbeiten..."

Einige Fahrzeuge von Kleinserienherstellern sind mir natürlich bekannt, auch werden solche Sachen manchmal zu horrenden Preisen auf ebay angeboten. Ich bin aber kein Nietenzähler und der Preis für Derartiges liegt eindeutig über meiner Schmerzgrenze.

Also ran an den Speck und selbst gemacht. Der erste Entwurf ist ganz gut geworden. Er erfüllt sicher nicht den Anspruch , den manch anderer stellt, aber mir gefällt's.

Ein paar Änderungen sind noch vonnöten und die ganz kleinen Streben der Front-und Heckverglasung sind leider nicht druckbar, also muss ich da auch noch mal Hand anlegen. Zu guter Letzt soll es aber ein rollfähiges Modell werden, so dass ich noch Drehgestelle entworfen habe.

In Kürze zeige ich dann den fertigen Prototypen.


Mitten im Sommer habe ich kaum Zeit, um neue Modelle zu entwickeln, aber die Anfrage eines Z-Freundes führte dazu, dass ich dann doch mal in den kühlen Keller gegangen bin.

Für eine Baustellenszene sollte ein Baukran her und ein Minibagger. Zuerst habe ich den Kran entworfen.

Als Vorbild diente ein mobiler Baukran, den ich kürzlich auf einer Baustelle in der Stadt gesehen hatte. Also erst mal genau anschauen, ein paar Fotos machen und mit dem 3-D-Builder skizzieren.

Für den Entwurf konnte ich ein paar Bauteile, die bereits beim Hubsteiger oder bei anderen Modelle Verwendung finden, etwas anpassen. Der erste Testdruck verlief somit ganz zufriedenstellend. Die Grundlage war also relativ schnell geschaffen.

Das größte Problem bei diesem Modell ist aber die Gestaltung des Auslegers, der mit seinem Gitterprofil sehr filigran ist. Ein Testdruck gelang nur mäßig. Ich habe dann auf mein altbewährtes Kitbashing zurückgegriffen und kurzerhand ein paar Gittermasten und Teile einer Arnold Straßenbahn Oberleitung angepasst.

Hier sieht man das noch unlackierte Modell mit den Anbauteilen.

Evergreen Profile vervollständigen dann das Modell und frisch lackiert mit selbstgefertigten Decals kommt der Kran einsatzbereit zur Baustelle.

Die Gestaltung des Auslegers aus geätzten Profilen ist in Arbeit und ich erhoffe mir dadurch noch mehr Filigranität.

Der erste druckfähige Prototyp ist nun fertig, farblich gestaltet und mit Anbauteilen und Decals verfeinert.


Wie oben angekündigt, sollte auch ein Minibagger entstehen. Da ich nicht viel Zeit hatte, um das Modell nach einem bestimmten Vorbild zu gestalten, habe ich kurzerhand vorhandene Bauteile etwas angepasst. Mit etwas Fantasie kann man sich einen Kubota Minibagger vorstellen.

Die Kabine , die ich ja auch bei den Baggern zum Teil verwenden kann, passte hier ganz prima, nur Platz für den Motor musste noch angebaut werden. Der Ausleger wurde etwas verkleinert, leider so klein, dass er nur als festes Teil druckbar war. Allerdings habe ich hier schon verschiedene Muster vorbereitet, so dass die Arbeitsposition je nach Wunsch gestaltet werden kann.

Beim Vergleich mit dem Vorbild stellte ich fest, dass es wohl eher unter der Kategorie "Midi"Bagger anzusiedeln ist. Den Ausleger habe ich dann in verschiedenen Positionen neu gestaltet. Als nächstes kommen noch imitierte Hydraulikkolben an den Ausleger.

hier das Ergebnis der Überarbeitung


Durch meinen Freund Stephan Martin bin ich zu einem neuen Entwurf inspiriert worden. Er wollte für einen Stammtischfreund eine Walze haben.

Nach ein paar Recherchen stieß ich auf ein schönes Modell, das ich dann anhand von vielen Fotos digital erstellt habe. Gleichzeitig sollte es auch als N-Modell entstehen.

Es ist eine dieselbetriebene Straßenwalze Kaelble, wahrscheinlich der Typ WG8 geworden. Die vordere Achshalterung war eine Herausforderung, aber zwischenzeitlich ist sie etwas filigraner geworden und wird bei allen Modellen ohne die "Nabe" gefertigt. Das Dach ist noch in Handarbeit zusammen gelötet ( wobei die ersten beiden Dach - Prototypen aus Polystrol sind)- In Zukunft soll es aus filigranen Ätzteilen bestehen.

Das erste Dutzend Prototypen fand Absatz bei den Freunden des ZFI. Nun geht es daran, die Überarbeitung abzuwarten.

Als Gimmick ist bei den Modellen in Z ein Handrad aus einem Ätzteil montiert. Bei dem N-Modell findet sogar noch ein Handhebel Platz. 1. frisch gedruckt 2.grundiert 3.airbrush (N-Modell)

   

Und hier mit Dach  

...und die Modelle in Z in verschiedenen Farben

 


Mal wieder eine ganz neue Baustelle war die Gestaltung eines LKW. Auf die Frage eines Foristen im ZFI ob es denn Feuerwehr-Drehleitern gibt, kamen jede Menge Hinweise, dass vor Jahren Metallmodelle im Handel waren, jedoch nicht mehr hergestellt werden.

Ich habe das mal aufgegriffen und eine Drehleiter anhand der Fotos gestaltet. Das Modell ist , finde ich, sehr gut gelungen und bildet die Grundlage für weitere Modelle in diesem Sektor.

Leicht modifiziert läst sich die Zugmaschine, hier ein Mercedes-Benz, auch hervorragend für LKW Modelle in Epoche II / III verwenden.

 

Fertig gestaltet bis auf die Drehleiter. Hier dient eine Innenleiter eines N-Modells als Platzhalter. Auch ein Ätzteil wäre denkbar und sicherlich für die Optik die beste Lösung. Aber alles auf einmal geht nicht.... vielleicht später.


Die Entwicklung geht weiter. Da die Zugmaschine schon mal ganz gut geworden ist, wollte ich noch ein weiteres Fahrzeug gestalten. Es ist auch ein schönes Modell geworden und soll ein Tanklöschfahrzeug , kurz TLF 16 darstellen. Der erste Prototyp hier mal fertig coloriert. Die Leitern sind hier aus der Bastelkiste.


Naja, wenn ich schon mal dabei bin, musste noch ein Einsatzleitwagen her. Was eignet sich besser als ein VW Bulli. Natürlich ein T1. Ich musste eine Vorlage etwas anpassen, noch ein Blaulicht und eine Transportkiste aufs Dach und fertig war er.

Bei der Gelegenheit dachte ich mir, wenn schon , denn schon. Ein paar Bullis sind ja auch nicht schlecht, Schließlich gab es ja unterschiedliche Ausführungen. So sind die ersten Entwürfe jedenfalls druckbar und machen in entsprechender Farbgebung einen ganz guten Eindruck.

Die Räder sind hier noch einzeln angeklebt und angedeutete Achsen auch. Eine ganz schöne Fummelei. Ich habe das Modell aber digital schon geändert, so dass ich die Modelle "im Kopfstand" sozusagen komplett drucken kann. Allerdings nur die ohne Dachaufbauten. Als Letztes Modell in dieser Reihe habe ich den Samba natürlich auch druckfähig gestaltet.

Da ich noch ein paar Kibri Fahrgestelle habe, brauchte ich noch Zugmaschinen . Ein Probedruck mit dem Führerhaus vom DL30 passte schon, aber ich habe eher an einen Opel Blitz gedacht. Das ist hier auch der erste, noch etwas unförmig, weil die Proportion ein bissel zu breit geworden ist. Das ist aber eine Kleinigkeit, das anzupassen.

 


       

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